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Wie geht es weiter?

Vor einem halben Jahr habe ich diesen Blog und das Blogprojekt gestartet. Es ist toll, wie viele spannende Geschichten und Erfahrungswerte wir seitdem miteinander geteilt haben. Ihr habt mehr über mich und meine Krisenstrategien erfahren, und ich durfte von euch lernen, wie ihr eure Krisen bewältigt habt. Viele haben mir zurückgemeldet, dass eure Geschichten sie dazu befähigt haben, neue gedankliche Wege zu gehen.
Viele kleine Worte können Großes bewegen. Ich danke euch von Herzen für eure Offenheit und Zuversicht. Wir sind nicht allein darin!

Und so weiß ich auch, dass ich nicht allein damit bin, wenn ich jetzt von meinen Gedanken in der letzten Zeit erzähle:
In den letzten Wochen bin ich durch ein Tief gegangen, das große Zweifel aufgeworfen hat. Ich habe mich beruflich und privat in Frage gestellt. Leider habe ich beruflich noch längst nicht alle Antworten gefunden. Das Leben ist stetiger Wandel, und so wird sich über kurz oder lang herauskristallisieren, wie sich mein berufliches Potential bestmöglich entfalten kann. In der Krise habe ich an allem gezweifelt: meiner Partnerschaft, meinem Muttersein, meiner beruflichen Eignung, meinen Fähigkeiten zum Blog schreiben und so weiter. Ich wollte mich am Liebsten einigeln und niemanden sehen, mit niemandem sprechen und erst recht nicht aufstehen oder neue Blogbeiträge verfassen.

Auf diesem Blog geht es thematisch immer wieder um Resilienz – die innere Widerstandsfähigkeit, die uns dazu befähigt nach Krisen wieder neuen Mut zu fassen.
Es gibt bestärkende Umstände, die die eigene Resilienzkraft unterstützen:
ein gutes Umfeld mit festen Bezugsersonen und das Gefühl, Dinge selbst kontrollieren zu können, selbst etwas verursachen zu können. Vielleicht geht es auch darum, sein Leben selbst in der Hand zu haben. Sich bewusst zu machen, dass wir unser Leben jeden Tag neu beginnen können. Das wir nur ein Leben haben, aber eben dieses so gestalten können, wie es uns gefällt.
Manchmal haben wir uns in Abhängigkeiten gebracht, die uns hilflos machen. Sei es finanzieller Art oder emotionaler. Dadurch sehen wir oft keine Möglichkeit, der Situation zu entrinnen. Dennoch haben wir auch dann, gerade dann die Möglichkeit, jeden Tag neu anzufangen eben dieser Abhängigkeit zu entkommen.
Es gibt immer einen Schritt, eine Sache die du tun kannst.
Ob es nun ein offenes Wort ist, eine Beratung für finanzielle Klarheit oder ein neuer Blogeintrag. Es geht immer weiter. Du musst nur anfangen.
Nimm dein Leben in die Hand. Es gehört dir!

Und so will auch ich hier weitermachen, obwohl ich zwischendurch nicht sicher war „wofür“ und „wie soll ich das schaffen mit Familienleben, Vollzeitjob und nebenberuflichem Engagement“. Denn ich weiß, dass ihr da draußen euch auch durch meine Beiträge und besonders auch durch eure Gastbeiträge mit dem Thema Resilienzentwicklung auseinandersetzt und innere Kraft dazugewinnt. Hier wartet online eine unterstützende Gemeinschaft um dich aufzufangen. Hier findest du andere Menschen, die ähnliches mitmachen, aushalten wie du. Wir sind nicht allein darin!

Wie geht es nun weiter? Die thematische Ausrichtung bleibt bestehen. Der Blog bleibt bestehen. Ich glaube an den Austausch und die Gemeinschaft. Und ich glaube an die Notwendigkeit der Gastbeiträge, jedes Mal öffnen sich Herzen und Schranken und wir erfahren miteinander Vertrauen, Mut und Möglichkeiten. Meine Beiträge folgen von nun an  etwas unregelmäßiger, denn ich möchte mit ganzem Herzen hinter meinen Beiträgen stehen können und mir genügend Zeit nehmen zum Verfassen.
Ihr erreicht mich weiterhin jederzeit hier oder über einen der anderen Kontaktwege via linktree. Ich freue mich, von euch zu lesen, in den Kommentaren oder vielleicht auch in einem Gastbeitrag!

Eure Anne

6 Antworten auf „Wie geht es weiter? Hinterlasse einen Kommentar

  1. Hey Anne gut, dass du wieder da bist 😘. Ich habe ein paar solche Momente gehabt, zum letzten Mal vor 2 Jahren, als ich 6 Wochen vor einer Literatur Prüfung saß und mich fragte: „Aus welchem verdamnten Grund tust du das dir an, dein Studium soll Spaß machen?!“ Ich verbrachte einen ganzen Tag, um eine Liste aufzubasteln, ganz klein auf Fotopapier zu drucken und auf das Handy Etui anzukleben. Hier ist die Februar 2017 Version:
    1. 📚Studium: 🎯du lernst immer sehr gerne, 🎯Welt besser verstehen, 🎯Leute kennenlernen + gegenseitig motivieren („du bist der Beste!“, „du bist mutig“)
    2. nach K Klausur ➡️ planen erste HA,Philosophie 😄💅🏼
    3. Lernplan + folgen (Puffer)✔️ Max. 2 Dinge pro Tag – tue sie gut.
    4. 🖋 Frage: Zeit zu lesen & verstehen. Antwort: kurze Sätze, vorlesen
    5. „Ruhig💅💅, konzentriert, präzis, tief Atmen“
    6. Abends: ToDo für nächsten Tag, was hast du heute gut gemacht/ was hat dir gefallen?
    7. Relax: Wörter wiederholen, Romane lesen, schon gehörte Hörbücher, Podcast 😴
    8. Visualisierung nach Prüfung 👙🏖
    Die jetzige Version (kleine Verbesserungen..„nur ein Ding pro Tag“… leider schaffe ich kein Copy-Paste dieser Version zu machen, aber die Pointe ist klar) ist immer aufm Handy-Etui angeklebt, die Leute fragen mich, was sei das denn … „Dinge an die ich denke, um mich fürs Studium zu motivieren.“ Es funktioniert auch fürs ganze Leben, ich habe es getestet 😉.
    Ganz LG Peter

    Gefällt 1 Person

    • Hej Peter, das ist eine tolle Idee! Sehr praktisch, die Liste auf der Handyhülle immer dabei zu haben. Damit kannst du dir immer vor Augen halten, was deine Ziele sind. Ich denke, deine Idee inspiriert mich ❤
      Und ich bewundere dein Durchhaltevermögen, du hast wirklich schon viel erreicht und wirst noch mehr erreichen!
      Liebe Grüße, Anne

      Gefällt mir

  2. Liebe Anne,
    auch wenn ich mich hier immer freue, neue Beiträge zu lesen, ist dein Ansatz des „slow bloggings“ mit Sicherheit der richtige! Vor allem, wenn es DIR gut tut! Druck hat gerade hier doch wirklich nichts zu suchen! Nimm dir die Zeit, die du brauchst – für dich, für deine Lieben, für Texte – und dann wird das hier auch weiterhin super laufen.
    (Ich bin damals auch mit einem strammen Rhythmus gestartet, von dem ich mich dann aber irgendwann schweren Herzens verabschieden musste, weil er nicht mehr zu meinem Leben passte. Und inzwischen ist das okay. 2017 sind glaube ich „nur“ 4 Texte online gegangen. So what…)
    Und wenn du noch Lust auf unseren angedachten gemeinsamen Text für deinen Blog – ich bin nach wie vor dabei! ❤

    Alles Liebe
    Nadine ❤

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